TÄTER (UN-)BEKANNT: Kennzeichnungspflicht und Polizeigewalt

Veranstaltungsflyer TÄTER (UN-)BEKANNT

Zeit: Mittwoch, 15. Juni · 19:00 – 22:00
Ort: Café KoZ, Uni Campus Bockenheim, Frankfurt am Main.

Podiumsdiskussion mit
Andreas Schwanter AMNESTY INTERNATIONAL
Dr. Daniel Loick J.W.-GOETHE UNIVERSITÄT FRANKFURT
N.N. J.W.-GOETHE UNIVERSITÄT FRANKFURT
Moderation: Andreas Kraft FRANKFURTER RUNDSCHAU

Am 8.5.2011 wurden drei junge Roma von Beamten des 17. Reviers in Frankfurt brutal misshandelt. Ein solches Vorgehen ist kein Einzelfall. Immer wieder kommt es zu gewalttätigen Ausschreitungen seitens der PolizeibeamtInnen – sei es gegen Minderheiten oder gegen TeilnehmerInnen von Demonstrationen.

Die Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ von Amnesty International hat das Thema Polizeigewalt in eine breitere Öffentlichkeit gerückt. Bundesländer wie Brandenburg oder Berlin führen bereits die sogenannte Kennzeichnungspflicht für PolizeibeamtInnen ein, damit GewalttäterInnen aus den Reihen der Polizei effektiver zur Verantwortung gezogen werden können.

Im Vorfeld der Innenministerkonferenz am 22.06.2011 in Frankfurt lädt der Arbeitskreis kritischer Jurist_innen und die Amnesty International Hochschulgruppe zu einer Diskussionsveranstaltung über Polizeigewalt ein. Die Kampagne von Amnesty wird vorgestellt und Strategien gegen Polizeigewalt diskutiert.

Wir wollen darüber hinaus auch die Strukturen der Polizei in den Blick
nehmen:
Warum werden Anzeigen gegen PolizistInnen immer wieder eingestellt?
Warum wendet die Polizei oft überzogene Gewalt an?
Welche Rolle spielt die Polizeigewalt in unserer Gesellschaft und wie ist sie
zu kritisieren?

VeranstalterInnen:

amnesty international Hochschulgruppe Frankfurt
Arbeitskreis kritischer Jurist_innen an der Uni Frankfurt


1 Antwort auf “TÄTER (UN-)BEKANNT: Kennzeichnungspflicht und Polizeigewalt”


  1. 1 insanlik arayan 04. September 2011 um 22:30 Uhr

    Polizei gewalt in bad homburg hatte noch vor der jahrtausend wende statgefunden. mitlerweile sind diese ausufernde erscheinungs bilder aber auch in landratsamt und anderen institutionen anzutreffen. (ich für meinen fall leide seit 2002 an bordoliner syndrom, und durch diese schikanen hat sich zur zeit der zyklus erhöht). selbst meines erachtens beider staatsanwaltschaft anzutreffen. diese tuen die fehler der landratamt bediensteten verstärken und erreichen (bei mir das, ich mich noch etwas mehr zurück ziehe, und dies führt bei mir zur selbst zerstörung) den maximum an zerstörungs kraft.
    ich für meinen teil würde diese leute anklagen, auf versuchten mordes. warum mordes dem amt waren die umstände bekannt. bis 2009 hatte ich fortschritte gemacht, die zyklen waren sehr stark zurück gegangen, aber der gemeinsame schrit von landratsamt, polizei und staatsanwalt haben einfach geschaft das die jahrelangen bemühungen zunichte gemacht wurden. (ich selber halte diese gruppen (vereinzelt) für mörder)

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