Archiv für November 2012

AKJ in Plakatform

Das Plakat war Teil unserer Vorstellung auf dem Fachschaftswochende der Fachbereiche Gesellschafts- und Erziehungswissenschaften.

Autonomes Tutorium zu Angstdiskursen

5. November um 14.00ct im Sozialraum (EG im Institut für Humangeographie)

Angstdiskurse – Neue „Gefahren“ im städtischen Raum
Ein interdisziplinärer Blick

Tutoren:
Lucas Pohl (Humangeographie), Maximilian Pichl (Rechtswissenschaft)
Kontakt: lucaspohl(at)gmx.de, max.pichl(at)t-online.de

Beschreibung:
„Die Wirklichkeit von Freiheit wäre das Ende der Angst.“ (Sören Kierkegaard) Das autonome Tutorium verfolgt das Ziel einen interdisziplinären Blick – aus einer gesellschaftstheoretischen, humangeographischen und rechtswissenschaftlichen Perspektive – auf die unzähligen Phänomene der Angst zu werfen. Mit der Bezugnahme auf Angst werden zahlreiche repressive Maßnahmen in stadtpolitischen Kontexten legitimiert, sei es die Verdrängung von sozial Benachteiligten Gruppen aus der Innenstadt oder die zunehmende Überwachung öffentlicher Plätze. Theoretischer Ausgangspunkt des Seminars ist dabei einerseits der Gouvernmentalitätsansatz in Anlehnung an Michel Foucault und die rechtswissenschaftlichen Grundlagenarbeiten zur Angst im Rechtsstaat des Frankfurter Juristen Günter Frankenberg. In einem zweiten Schritt sollen anhand von Fallbeispielen die Vielfalt der Perspektiven auf Angst verdeutlicht werden. Mögliche Fallbeispiele sind hierbei die Rolle des Rechtsextremismus in der Stadt, feministische Perspektiven auf Angsträume, Konzepte der gated communities, die Ausweitung strafrechtlicher Instrumente im öffentlichen Raum u.v.m.

Ablauf:
Am Montag, den 5. November um 14.00ct im Sozialraum (EG im Institut für Humangeographie) wird es ein Vorbereitungstreffen geben, bei dem das Tutorium organisatorisch vorgestellt und diskutiert wird. Hier ist es auch möglich, dass die TeilnehmerInnen noch Ideen zur Veränderung an dem Seminarablauf einbringen können. Das Tutorium soll im Folgenden weitestgehend als Blockveranstaltung stattfinden und wird zeitlich nicht in die Prüfungs- und Klausurenphase fallen.

Teilnahmevoraussetzungen:
Es ist kein Vorwissen nötig. In gemeinsamen Textdiskussionen sollen die theoretischen Grundannahmen erarbeitet werden. Anhand von Fallbeispielen wird die Theorie mit praktischen Auswirkungen verknüpft.

Weiteres:
Je nach Interesse und Bereitschaft der TeilnehmerInnen ist angedacht am Ende des Tutoriums eine wissenschaftliche Publikation, sei es in Form eines Artikels oder Working Papers, zu veröffentlichen.