Politik vor Gericht – Perspektiven auf die politische Prozessführung. 3.11.16, 18 Uhr, HZ 15.

Aussageverweigerung. Keine Kooperation mit den staatlichen
Repressionsbehörden. Der politische Prozess als Antwort auf eine
politische Justiz.

Solche Herangehensweisen erscheinen vielen geradezu als Provokation.
Jedenfalls soweit mensch davon ausgeht, dass wir in einem Rechtsstaat
leben, welcher allen Individuen vor Gericht die gleichen Chancen
einräumt. Unvoreingenommen und vollkommen wertneutral versteht sich.
Doch ist das überhaupt so? Ist das in einer „Klassengesellschaft“
überhaupt möglich und gewollt?

Zum grundsätzlichen Umgang mit einer politischen Justiz und den sich
daraus ergebenden prozessualen Konsequenzen wollen wir diskutieren und
die Problemfelder aus verschiedenen Perspektiven beleuchten.
Mit eine*r Vertreter*in der Roten Hilfe, des AKJ sowie der
Rechtsanwältin Wiebke Otto-Hanschmann und allen Interessierten.

3. November 2016, Beginn 18 Uhr
HZ 15
Campus Westend,
Theodor-W.-Adorno-Platz 5,